Lipödem Berlin

Die wichtigsten Informationen zur Anwendung, Behandlung, Kosten und vieles mehr finden Sie hier.

Sie leiden an einem Lipödem und möchten mehr über die Behandlungsmöglichkeiten erfahren? Hier finden Sie wichtige Informationen rundum das Thema Lipödem Berlin, wie etwa häufig gestellte Fragen und Antworten aber auch der Kosten einer Lipödem Behandlung. So erfahren Sie, was eine Lipödem Erkrankung überhaupt ist, welche Ursachen dahinterstecken und was für umfangreiche Therapiemöglichkeiten es gibt. Lesen Sie nach, was es alles über ein Lipödem zu wissen gibt.

Lipödem Diagnose

Lipödem – was genau versteht man unter dem Begriff?

Bei einer Lipödem Erkrankung handelt es sich nicht um normales Übergewicht. Vielmehr ist es eine krankhaft bedingte Fettverteilungsstörung, die sich an verschiedenen Bereichen des Körpers zeigen kann. Dazu zählen folgende Areale:

  • Oberschenkel
  • Unterschenkel
  • Arme
In diesen Bereichen sammeln sich sehr viele Fettzellen an, die eine andere Struktur aufweisen als normale. So wird auch das Bindegewebe in der Folge einer Fettverteilungsstörung in Mitleidenschaft gezogen und es bilden sich erhöhte Mengen an Wassereinlagerungen.

Dabei ist die Diagnose oft nicht so einfach. Nicht selten kommt es bei der Befundanalyse zu einer Verwechslung mit Adipositas. Oder ein Lipödem wird fälschlicherweise für ein Lymphödem gehalten, anstatt dass die genetisch bedingte, angeborene Fettverteilungsstörung diagnostiziert wird. So dauert es, bis mit der adäquaten Behandlung begonnen werden kann.

Meist zeigt sich ein Lipödem bei Frauen, bedingt durch hormonelle Auslöser, kann aber auch bei Männern auftreten. Dann stecken keine hormonellen Ursachen dahinter, sondern eine Erkrankung oder Schädigung der Leber. In jedem Fall bedarf eine Lipödem Erkrankung einer entsprechenden Behandlung. Diäten oder Sport helfen nicht, die erhöhte Menge an Fettzellen zu beseitigen. Wird das Lipödem nicht behandelt, so vergrößern sich die Fettansammlungen an den betroffenen Stellen stetig.

 

Die Diagnose bei Lipödeme – in 3 Stadien unterteilt

Eine Lipödem Erkrankung verläuft in 3 verschiedenen Stadien, die sich etwa hinsichtlich der Symptome unterscheiden.

In Stadium I ist die Haut, bis auf kleinere Dellen, sehr glatt. Die verdickten Stellen im Unterhautgewebe, die teils auch feinknotig sind, ähneln der klassischen Cellulite. Auch, wenn optisch noch nicht viel vom Lipödem zu sehen ist, können dennoch schon starke Schmerzen in den Beinen auftreten.

In Stadium II weist die Oberfläche der Haut schon deutlich sichtbare Unebenheiten auf. Auch das Fettgewebe hat grobe, tastbare Knoten, sodass es zur Bildung von großen Dellen kommt. Dieses Phänomen wird auch als Matratzenhaut bezeichnet, sozusagen die gesteigerte Form der Orangenhaut.

Das Stadium III ist durch sein sehr derbes, hartes Unterhautfettgewebe gekennzeichnet. Optisch fällt der Fettüberschuss ins Auge, der sich in großen, unförmig wirkenden Fettlappen äußert. 

In Stadium IV schließlich kommt es zusätzlich zur Bildung eines Lymphödems, sodass ein Lipolymphödem entsteht. Dies ist eine Kombination Lipödem und Lymphödem, die aus einer steten Überlastung des Lymphsystems resultiert. So kann die Lymphflüssigkeit nicht mehr optimal aus den Beinen abtransportiert werden und es lagert sich immer mehr Wasser in den Beinen ab.

Eine Fettverteilungsstörung bedarf immer einer Behandlung, um einer dauerhaften Schädigung des Lymphsystems vorzubeugen. Die Ausbreitung nimmt im Laufe der Zeit immer zu, sodass am Ende nicht mehr nur die Oberschenkel, sondern auch die Unterschenkel betroffen sind. Allein die Füße und Hände werden ausgespart und bleiben dünn.

 

Fakten Lipödem bei der Fettabsaugung – Liposuktion

Dauer der OP2-3 Stunden, je nach Umfang
BetäubungVollnarkose oder Dämmerschlaf
Klinikaufenthaltambulant – oder 1 Nacht
Fäden ziehenab ca. 6-12 Tagen
Gesellschaftstauglichnach 12-14 Tagen
Finanzierunghängen vom plastischen Chirurgen ab
Sportca. 4-6 Wochen kein Sport
 

An welchen Köperteilen können Lipödeme entstehen?

Beine innenUnterschenkelHüfte
Beine innenWadenKnie
OberschenkelArmePo
Lipödem Beine

Dr. med. Agnieszka Czarnecka
Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Bismarckstraße 24
10625 Berlin

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CityPraxen
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med-plast Dr. Labschies
Klinik am Wittenbergplatz

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LipoClinic Dr. Heck
Dr. med. Falk-Christian Heck

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Lipödem Erkrankung – wie werden die ersten Anzeichen bzw. Symptome erkannt?

Gerade im Anfangsstadium ist es schwierig, eine Lipödem Erkrankung zu diagnostizieren. Entscheidend ist, dass sich die Fettverteilungsstörung im Vergleich zu einer Adipositas immer symmetrisch ausbildet. So sind immer beide Seiten gleichermaßen betroffen. Sie zeigt sich zuerst am Po und den Oberschenkeln. Auch die Arme können betroffen sein, allein die Mitte des Körpers weist keine vergrößerten Fettdepots auf. Auch Füße und Hände sind davon ausgenommen.

An heißen Tagen kann es sein, dass sich im betroffenen Gewebe noch mehr Wasser einlagert. Dies hängt damit zusammen, dass bei einem Lipödem auch das Lymphsystem beeinflusst wird. So führen lange sitzende oder stehende Tätigkeiten ebenfalls dazu, dass sich mehr Wasser in den Beinen ablagert.

Die Gefäßwände werden durchlässig, was wiederum das Lymphsystem beeinträchtigt. Es muss zu viel Flüssigkeit aus dem Gewebe abtransportieren. Im weiteren Verlauf werden sogar die Beine immer dicker – und das, obwohl viele Patientinnen sogar regelmäßig Sport treiben.

Bei höheren Außentemperaturen und nach längerem Sitzen und Stehen lagern die Fettzellen noch mehr Wasser als normalerweise üblich ein.

Zu den typischen Symptomen zählen außerdem:

  • Cellulitis
  • Spannungsgefühle und Druckschmerzen, die teils erheblich sein können
  • Bildung von Hämatomen
  • Schweregefühl in den Beinen
  • die Oberfläche der Haut fühlt sich kalt an

Oft kommt es in Folge einer Lipödem Erkrankung zu einer Fehlstellung der Beine. Es treten sogenannte X-Beine auf, was wiederum die Beweglichkeit erheblich einschränken kann. Der gesteigerte Umfang der Extremitäten kann ebenfalls zu Verletzungen der Haut und schließlich zur Bildung von Wund-Ekzemen führen.

 

Lipödem – welche Behandlungsmethoden gibt es?

Es gibt verschiedene Behandlungsmethoden, die bei einer Lipödem Erkrankung infrage kommen:

Lipödem Behandlungsmethoden

Behandlung Lipödem mit Stützstrümpfen

Medizinische Kompressionsstrümpfe können bei einem Lipödem für Linderung der Beschwerden und auch der Schmerzen sorgen. Doch, was sind Stützstrümpfe eigentlich?

Es handelt sich um sehr feste Strümpfe, welche das Beingewebe unterstützen und stabilisieren können. Sie bestehen aus festem Material und haben, je nach Modell, eine unterschiedliche Stärke. Auch bei Venenleiden, wie Krampfadern und Besenreisern, werden Kompressionsstrümpfe angewandt. 

Allerdings wird in diesem Fall eine Rundstrick-Kompression verschrieben, während bei einem Lipödem Flachstrick-Kompressionsstrümpfe zum Einsatz kommen. Wichtig ist, dass die Strümpfe den ganzen Tag über getragen werden. 

So lässt sich eine Reduzierung des angestauten Wassers in den Beinen und im Idealfall auch des Beinumfangs erreichen.

Behandlung mit Lymphdrainage

Ziel einer Lymphdrainage ist es, den Abtransport der Lymphflüssigkeit zu unterstützen. Auf diese Weise lassen sich die geschwollenen Stellen, welche durch die verstärkten Einlagerungen von Wasser entstanden sind, erheblich minimieren. Im Zuge einer Lymphdrainage werden spezielle manuelle Massagetechniken angewandt, die einen sanften Druck auf das betroffene Gewebe ausüben. Auf diese Weise wird nicht nur eine Druckentlastung erwirkt, sondern auch der Schmerz gestoppt.

Gerade zu Beginn dieser Lipödem Behandlung ist eine gewisse Regelmäßigkeit wichtig. So sollte die Lymphdrainage idealerweise jeden Tag oder maximal alle 2 Tage durchgeführt werden. Sind die gewünschten Verbesserungen eingetreten, beginnt die Erhaltungsphase. Dann ist eine Lymphdrainage nur noch ein- bis zweimal pro Woche erforderlich. Begleitend zur Behandlung werden Kompressionsverbände angelegt, um den Behandlungserfolg zu unterstützen.

Behandlung mit Sport

Gerade bei extremen Übergewicht, das natürlich nicht die Ursache eines Lipödems ist, sollte eine Gewichtsreduktion angestrebt werden. Ein zu hohes Gewicht kann die Schmerzen noch verstärken und die Beweglichkeit zusätzlich einschränken. So sollten bei der Behandlung von Lipödem auch Sport und eine ausgewogene Ernährung eine Rolle spielen.

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Behandlung Lipödem mit Fettabsaugung

Eine Liposuktion, wie eine Fettabsaugung auch genannt wird, stellt eine dauerhafte Lösung dar, ein Lipödem sichtbar zu reduzieren. Mithilfe dieser Methode kann das überschüssige Fettgewebe reduziert werden und auch eine Verringerung der Wasseransammlungen ist möglich. Und: im behandelten Bereich bilden sich keine neuen Fettzellen!

Bei einer Liposuktion kommen schonende Methoden zum Einsatz, mit denen bis zu 8 Liter Fett aus dem Gewebe entfernt werden können. Auf diese Weise ist eine Reduzierung von bis zu 3 Hosengrößen möglich. 

Es kommt zu einer Verringerung des Drucks im Gewebe, sodass in der Folge auch der Abtransport der Lymphe besser funktioniert. Die Ödeme in den Beinen verschwinden in der Folgezeit und auch die Druckschmerzen verringern sich erheblich.

Vor Behandlungsbeginn wird der zu operierende Bereich markiert und sehr kleine Schnitte werden gesetzt. Durch dieser erfolgt dann die Injektion der sogenannten Tumeszenzlösung, einer Kombination aus Kochsalzlösung und Anästhetikum. Durch die Lösung soll nicht nur eine Betäubung, sondern auch die Loslösung der Fettzellen aus dem Gewebe erreicht werden. Im Anschluss erfolgt die eigentliche Absaugung, und zwar mittels feiner Kanülen.

Nach einer Fettabsaugung ist das Tragen von spezieller Kompressionswäsche für einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen erforderlich. Die spezielle Stützwäsche unterstützt den Heilungsprozess und den Abtransport der Lymphflüssigkeit. 

So können Schwellungen gemildert und die Beine gleichzeitig modelliert werden. Es entsteht ein harmonisches, natürliches Ergebnis.

Im Vergleich zu den anderen, vorgestellten Behandlungsmethoden, welche nur lindernd wirken,
ist eine Fettabsaugung effektiv und langanhaltend.

Für wen kommt eine Fettabsaugung bei einer Lipödem Erkrankung infrage?

Eine Fettabsaugung bei einer bestehenden Lipödem Erkrankung kommt generell bei allen Patienten infrage. Entscheidend ist, dass keine gravierenden Erkrankungen oder chronischen Krankheiten vorliegen. Ausschlussgründe für eine Fettabsaugung sind beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch Erkrankungen der Gefäße können gegen eine Fettabsaugung bei einem Lipödem sprechen. Gab es in der Vergangenheit eine Krebserkrankung, besteht Diabetes oder handelt es sich um eine Raucherin, ist ebenfalls eine umfassende Untersuchung erforderlich. Im Rahmen eines umfassenden Beratungsgesprächs kann auf alle wichtigen Punkte eingegangen werden, wie etwa Vorerkrankungen oder notwendige Untersuchungen.

Auch das Alter spielt eine Rolle bei einer Liposuktion. So lassen sich deutlich bessere Resultate erreichen, wenn die Fettabsaugung in einem jüngeren Alter durchgeführt wird. Wichtig ist außerdem, dass vor der eigentlichen Liposuktion noch eine Lymphdrainage gemacht wird. So bereiten Sie das Unterhautgewebe optimal auf die kommende Absaugung vor.

Es kann in sehr seltenen Fällen vorkommen, dass auch nach einer Liposuktion das Tragen von Kompressionsstrümpfen notwendig ist. Auch Lymphdrainagen können noch erforderlich sein, abhängig vom jeweiligen Stadium des Lipödems. Aber Schmerzen, Schweregefühle und vor allen Dingen das optische Erscheinungsbild werden durch eine Fettabsaugung erheblich verbessert. Meist treten danach kaum noch Schmerzen auf und die neue Silhouette stärkt das eigene Selbstbewusstsein. Eine Liposuktion bringt Ihnen also bei einem Lipödem ein großes Stück an Lebensqualität zurück.

 

Ist eine Heilung der Betroffenen möglich?

Die Heilung eines Lipödems, egal in welchem Stadium, ist leider nicht möglich. Es können lediglich die Symptome gelindert und der Verlauf gestoppt werden. Eine effektive, dauerhafte Behandlungsmethode stellt die Fettabsaugung dar. Mit ihr lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen, sodass die Lebensqualität erheblich gesteigert wird. Nach der Behandlung sollten Sie auf eine fettarme Ernährung achten und regelmäßig Sport treiben. So lassen sich die Ergebnisse einer Lipödem Behandlung auch auf Dauer bewahren.

 

Kosten Lipödem durch Fettabsaugung – Liposuktion

 

Beine innen und außenab 2000 Euro
Oberschenkel und Unterschenkel ab 2000 Euro
Wadenab 1500 Euro
Armeab 1500 Euro
Hüfteab 2000 Euro
Knieab 1500 Euro
Poab 1800 Euro
Lipödem Behandlung
 

Kann jeder Lipödeme bekommen oder ist eine Veranlagung der Hintergrund?

Trotz intensiver Forschung konnte nicht geklärt werden, welche Auslöser wirklich hinter einem Lipödem stecken. Vermutlich handelt es sich um ein hormonelles Problem, was genetisch bedingt ist. So ist es wahrscheinlich, wenn Mutter oder Großmutter ein Lipödem haben, dass dies auch bei der Tochter auftritt. Entscheidend ist, dass es sich nicht um eine Vergrößerung der Fettzellen handelt, wie dies etwa bei Adipositas der Fall ist. Vielmehr haben sich die Fettzellen in ihrer Struktur verändert, was auch die unförmige Struktur der betroffenen Extremitäten erklärt.

Neben den hormonellen Auslösern können auch bestimmte Faktoren ein Lipödem auslösen. Dazu zählen beispielsweise Schäden an der Leber oder einfach nur der regelmäßige Genuss von großen Alkoholmengen. Auch das kann die Entstehung eines Lipödems begünstigen.

Das Gewicht spielt bei einer Lipödem Erkrankung keine Rolle. So bedingt Übergewicht nicht die Entstehung eines Lipödems. Vielmehr tritt die Erkrankung vermehrt bei schlanken Frauen auf.

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Können Männer ebenso betroffen sein?

Ja, auch Männer können ein Lipödem entwickeln. Meist tritt die Erkrankung allerdings bei Frauen auf, was mit den hormonellen Auslösern zusammenhängt. So ist festzuhalten, dass gerade nach speziellen hormonellen Phasen das Risiko für ein Lipödem steigt. Dies gilt beispielsweise in der Pubertät oder nach einer Schwangerschaft, in welcher der weibliche Körper erheblichen hormonellen Schwankungen ausgesetzt ist. Im Klimakterium oder danach ist das Risiko, ein Lipödem zu entwickeln, eher gering.

Ein weiterer Grund, warum Männer seltener von einer Lipödem Erkrankung betroffen sind, ist die Beschaffenheit des Fettgewebes. Dieses ist bei Frauen und Männer anders aufgebaut, was weibliche Patienten wiederum anfälliger für eine Fettverteilungsstörung macht.

Unter gewissen Umständen kann sich eine Lipödem Erkrankung auch bei Männern entwickeln. In diesem Fall handelt es sich dann um ein Lipödem, das durch bestimmte Krankheiten ausgelöst wird. So kann ein zu niedriger Testosteronspiegel, ausgelöst durch eine geschädigte Leber, oder eine Krebserkrankung der Prostata zu einem Lipödem bei Männern führen.

Lipödem Erkrankung – Fazit

Eine Lipödem Erkrankung kann das eigene Selbstbewusstsein schmälern und Ihnen viel Lebensqualität nehmen. Aber, es gibt auch eine Lösung für die unschöne Fettverteilungsstörung. Mit einer Fettabsaugung kann das überschüssige Fettgewebe schonend und vor allen Dingen dauerhaft entfernt werden. Achten Sie danach noch auf eine adäquate Nachsorge, mit regelmäßigem Sport und gesunder, fettarmer Ernährung, lässt sich auch eine Lipödem Erkrankung gut in den Griff bekommen.